Das Engadin ist geprägt von einer einzigartigen Architektur. Der Nobelkurort St. Moritz ist aber anders als der Rest des Tals. Hier kumuliert sich weniger das ländliche Idyll von Bauen in einem abgelegenen Tal, sondern eine städtisch geprägte Lebensweise. Die Architektur sucht Verbindungen zum internationalen Jetset, dessen baulichen Ansprüchen und dessen Lebensgewohnheiten und dennoch fasziniert das Tal selbst. Dieses Spannungsfeld zeigt Spuren in der Bauweise. Der Architekturspaziergang geht durch das Zentrum von St. Moritz bis nach St. Moritz Bad. Die verschiedenen Epochen haben laufend Spuren im Ort hinterlassen. Entwicklungen und die Potenziale eines architektonisch einmaligen Ortes zu erhalten. St. Moritz hat sich in den letzten 200 Jahren laufend gewandelt und den neuen Gegebenheiten angepasst, ohne seine eigentlichen Qualitäten der beiden Dörfer am See mit der einmaligen Bergkulisse zu konkurrenzieren.
Architekturspaziergänge | GEFÜHRTE GEBÄUDEBESICHTIGUNGEN
Architektur-Spaziergang | St. Moritz
bei Ginesta (Treffpunkt)
Details
Gebäudetour:
– Überbauung «Serletta Süd», Bearth & Deplazes, 2025- (in Planung)
– Fussgängererschliessung und Parkhaus Serletta, Bearth & Deplazes, 2005
– Badrutt’s Palace Hotel, Chiodera und Tschudy (1896), Nicolaus Hartmann (1910), Andy Warhol (1967) Hosoya Schäfer (2014) und andere
– The Murezzan, Lord Norman Forster, 2007
– Hotel Hauser, Robert Obrist, 1973
– Altes Schulhaus, Nicolaus Hartmann sen., 1886, Nicolaus Hartmann jun. 1910, Hansjörg Ruch 2004
– Segantini Museum, Nicolaus Hartmann, 1908
– Wohn- und Atelierhaus Robert Obrist, 1972
– Wohnüberbauung Chalavus, Pablo Horvat, 2009
– Höhentrainings- und Wettkampfzentrum (HTWZ) Pavillon, St. Moritz Bad, Georg Krähenbühl, 2018 (innen)
Spezielles
Nicht hindernisfrei
Fotografieren erlaubt